icare2RECORDS

Nordwand klettern macht Spaß

Herzlich Willkommen auf icare2records.com!

Mit Begeisterung bereisen wir alle Kontinente der Welt; fliegen, klettern, fahren Mountainbike und genießen die Gletscher der höchsten Berge unserer Erde. Fitness ist die Voraussetzung Nummer 1 für all unsere Touren und Projekte. „I CARE“, ja, es ist mir und dem gesamten Team wichtig, all unsere Expeditionen mit Ihnen zu teilen, weshalb wir alles auf RECORD haben. (I Care 2 Record)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erforschen unserer Projekte und wir hoffen, für Sie eine Inspiration zu sein – egal in welcher Hinsicht. Enjoy The Life!

Für ein gemütlicheres Lesen unserer Texte, und um ein wenig ins Träumen zu geraten, können Sie gerne folgende Musikdatei laufen lassen, das hilft bei der Konzentration und Entspannung.

Autor: Sam – verfasst am 12.11.2014

Briefing:

Reisedauer gesamt: 13 Tage

Personenanzahl: Wir waren 3 Personen

Empfehlenswert? Italien ist immer schön!

Abgeflogen sind wir in Duesseldorf

Auf nach Italien

Zunächst denkt man bei Italien an Strand, Sonne, Meer und leckeres Essen nebst feinem Wein. Italien bietet aber auch unverfälschte Natur und einen besonderen Nationalpark. Sie sehen, dass ich nicht immer nur in exotische Länder Reise. Der Nationalpark Val Grande in Norditalien führt Sie fernab der Zivilisation und hinein in die norditalienische Wildnis. Mitten in Europa bietet dieser Nationalpark ein Bergland, das keine Dörfer, Telefone oder Straßen kennt. Dafür finden Sie hier Alpenrosen, langstängelige Gräser und Felder mit jungen Grünerlen. Der dichte Vegetationsteppich und der blaue Himmel geben Ihnen fast das Gefühl, auf einem anderen Planeten zu sein. Das Bergland liegt zwischen Locarno und Domodossola und ist nur ein paar Kilometer von Lago Maggiore entfernt.

Paraglider fliegen durch die Landschaft

Wir haben in der Nacht im Zelt geschlafen und es ist schon ein wenig abenteuerlich, in der Nacht nach draußen zu müssen. Zwar haben Sie Ihre Stirnlampe an und vor Ihnen spiegelt sich das regennasse Gras. Allerdings können Sie auch zwei Augen aus der Dunkelheit anblitzen, wie es mir ergangen ist. Es war ein Fuchs, der mir in die Augen blickte. Das habe ich allerdings erst am nächsten Morgen erfahren. Interessant war, dass ich vor lauter Schreck wohl meinen roten Schal verloren hatte. Dass er mir fehlte, stellte ich aber erst am nächsten Tag fest, als ich mit dem Fernglas auf Erkundungstour ging. Tatsächlich blitzte etwas Rotes in dem dichten Feld. Ja, es war ein Fuchs, der meinen Schal im Maul hatte und durch die Gegend streifte. Ich musste herzlich lachen und dachte mir, dass er dem Herr Reinecke ganz gut steht. Der Fuchs hatte mich also direkt angesehen und sich anschließend, als ich zugegebenermaßen ein wenig ängstlich im Zelt lag, meinen Schal geklaut. Soll er ihn haben, ich hatte dafür ein bleibendes Erlebnis.

Eine Welt, die nicht dunkel wird

Die Reiseführerin bat uns am nächsten Abend, Mut zu beweisen und die Stirnlampen auszumachen. Seitdem ich wusste, dass Meister Lampe sicher auf mich wartet und es kein wilder Bär ist, war ich mutig und wurde belohnt: Ich sah das Gegenstück zum Niemandsland von Pian di Boit! Unten erkennen Sie in der Nacht einen schwachen Lichtschein, der im V-Ausschnitt des Tales zu sehen ist. Hier zeigt sich eine Welt, in der es niemals richtig dunkel wird. Unten befindet sich die dicht bevölkerte Region des Lago-Maggiore und in diesem kleinen V-Ausschnitt strahlt immer ein kleiner Lichtschein. Falls Sie dort sind, haben Sie den Mut und lassen die Stirn- und Taschenlampe aus. Am Tag werden Sie mit grünen und satten Wiesen belohnt, sehen vereinzelt Füchse und große Vögel. Fast hat es den Anschein, als würden sich hier Igel und Hase tatsächlich gute Nacht sagen.

Mit viel Energie ist Italien immer bezaubernd

Autor: Sam – verfasst am 17.10.2014

Briefing:

Reisedauer gesamt: 21 Tage

Personenanzahl: Wir waren 4 Personen (die letzten 7 Tage zu dritt!)

Empfehlenswert? Absolut!

Naturparks und unvergessliche Eindrücke

Auf geht's in den Flieger

Die Welt bietet zahlreiche Naturparks, doch jeder ist für sich ein Erlebnis. Am liebsten möchte ich sie alle besuchen, denn mich faszinieren die Weite und die Unberührtheit immer wieder.

Die unbekannten Tiere und die Menschen in fremden Ländern sorgen für Eindrücke, die unvergesslich sind und ab und an auch wirklich komisch.

Ich habe Namibia und Norditalien besucht und konnte in den Nationalparks einen wundervollen Mix aus Natur, Tieren und Erlebnissen in meinem Herzen und Gedächtnis verewigen.

Namibia: Der Etosha Nationalpark

Bei Namibia fallen Ihnen bestimmt sofort Wüste, Weite und exotische Tiere ein. Diese Umschreibung trifft das Herz des südlichen Afrika.
Wir sind stundenlang durch staubige Straßen gefahren und haben nicht ein winziges weiteres Auto gesehen. Ein wirkliches Highlight war der Nationalpark Etosha. Wir haben eine Tour mit einem Quadbike gemacht und sind durch zahllose Dünenflanken gefahren. Zwei Tage haben wir die unberührte Natur erlebt und sind dann weiter in den Norden gereist.
Die Spitzkoppe ist ein heiliger Berg der Buschleute. Vor dem Berg haben wir unsere Zelte aufgebaut und unter freier Natur geschlafen. Unvergesslich sind die Geräusche, die nachts unsere Ohren mit Zirpsen und Rufen füllten. Erst in Afrika habe ich gemerkt, dass es so viele Sterne gibt. Hier an diesem Fleckchen Erde ist der Himmel einfach viel klarer als bei uns. Grund dafür sind die fehlenden Lichter, die unseren Himmel auch in der Nacht erhellen und so einige der Sterne nahezu unsichtbar werden lassen. Stellen Sie sich einfach die Situation vor:
Sie stehen mitten in einer exotischen Umgebung, umgeben von einem dunklen Nichts, das keine Angst macht und schauen in den Himmel, der voller Sterne und unendlich weit ist. Dieses Gefühl möchten Sie öfters erleben. Wenn Sie einmal in einem Nationalpark in Afrika waren, möchten sie mit Sicherheit wieder hin. Der Etosha Nationalpark zählt zu den bekanntesten Tierreservaten in Namibia. Als ich dort war, konnte ich zahlreiche Tiere an Wasserlöchern beobachten und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es ist zum einen berauschend, Elefanten und Nilpferde gemeinsam am Wasserloch zu sehen und gleichzeitig zu erleben, wie friedlich diese Vierbeiner sind. Die stoische Ruhe, die von den Tieren ausgeht, ist

So erhalten diese Schutz vor wilden Tieren, die leider gerne Jagd auf die Tierbabies machen. Elefanten live zu erleben und zu sehen, wie zärtlich diese Tiere sind, lässt einen für Sekunden in Ehrfurcht erstarren. Besonders aufregend war ein Erlebnis, das mit Abstand betrachtet auch ein wenig gefährlich war.

Die Begegnung mit den Löwen

Löwen in Natur zu erleben ist mehr als majestätisch. Diese Tiere haben einen unglaublichen Stolz und verteidigen ihre Jungen mit mit viel Leidenschaft. Das musste ich auch erfahren, als wir eine Tour mit dem Jeep gemacht haben. Der Fahrer war ein Einheimischer und wollte uns mit Sicherheit die Löwen ganz nah sehen lassen. Das Besondere waren die kleinen Löwen, die bei der Mutter lagen und die Wärme genossen. Wir fuhren wohl zu nah ran, plötzlich wurde eine Löwin wütend und brüllte. Dieser Löwenschrei bleibt mir immer in Erinnerung. Doch die Löwin beließ es nicht bei dem Schrei, sondern lief auf unseren Jeep zu. Es war beängstigend und faszinierend zugleich, wie dieses Tier sich bewegte und uns vertreiben wollte.
Der Fahrer drückte auf das Gaspedal und plötzlich blieb der Jeep stehen. Dieser Moment war fürchterlich, denn es hieß, dass die Löwin auch näher kam. Wir waren natürlich in dem Jeep geschützt, aber Auge in Auge mit einer Löwin, das war furchteinflößend. Ich hätte das Tier streicheln können, so nah war die Löwin am Jeep.
Wir verhielten uns ganz ruhig und wagten kaum zu atmen. Der Fahrer wartete ein paar Minuten und meinte, dass das Auto bestimmt wieder anspringt. Das tat es tatsächlich und fast war es schade, dass wir weiterfahren konnten und unser Treffen mit der Löwin beenden mussten.

Stolze und muskelbepackte Loewen beim Wellness

Als wir wieder im Camp waren, meinte der Fahrer mit einem Grinsen, dass der alte Trick immer noch funktioniert. Der Jeep war nicht zufällig ausgegangen und der Fahrer war nicht in Nöten. Die ganze Situation war bewusst hervorgerufen worden, damit wir ein wirkliches Löwenerlebnis hatten. Nachdem wir uns wieder beruhigt hatten, gaben wir dem Fahrer ein besonders hohes Trinkgeld. Doch eigentlich ist ein solches Erlebnis unbezahlbar.

Autor: Sam – verfasst am 03.10.2014

Outdooraktivitäten: Viel Raum für Individualität statt Mainstream

Im Freien macht Bewegung nicht nur mehr Spaß, sondern ist auch gesünder. Die frische Luft sorgt dafür, dass meine Glückshormone Purzelbäume schlagen und Seele und Körper regelrecht aufatmen. Dabei benötige ich nicht viel, um in der freien Natur unbeschwerte Stunden und lustige Begebenheiten zu erleben. Statt Indoor und schlechter Luft gehe ich nach draußen und erlebe die Natur. Dabei stehen mir zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, die nur auf meine Motivation warten.

Ein Spaziergang ist nicht langweilig (versprochen!)

Ein Spaziergang fernab von Shoppingmeilen und Cafes bietet Ihnen nicht nur viel Ruhe, sondern auch interessante Dinge, die darauf warten, entdeckt zu werden. Bequeme Schuhe, zweckmäßige Kleidung und kein Ziel vor Augen. Draußen wartet so viel, das spannender ist, als Fernsehen und Internet. Wenn Sie ohne Ziel losgehen, fühlen Sie sich automatisch freier und lassen den Zufall bestimmen, wo es hingeht. Falls Sie ein Ziel benötigen, planen Sie eine Wanderung, bei der Sie alleine oder mit Freunden die Natur genießen und dort Rast machen, wo Sie es wollen. Schnell spüren Sie die Freiheit, die in der Natur liegt. Die Sonnenstrahlen auf der Haut, der Wind, auch Regen und Sturm sorgen dafür, dass Sie sich unabhängig fühlen. Laufen Sie gegen den Wind, schreien Sie einmal richtig laut oder sitzen Sie still auf einem Baumstumpf. Es ist erstaunlich, welche Energien frei werden, wenn Sie keine Ziele und keinen Zeitdruck verspüren. Bleiben Sie zwischendurch stehen und betrachten Sie das Gras, Blätter oder Bäume. Fühlen Sie die Natur und horchen Sie auf deren Stimmen. Dieses Konzert ist unbezahlbar und für mich jedes Mal einmalig.

Mit dem Mountainbike auf Tour

Das Mountainbike ist ein Begleiter, der sich anpasst und mit dem Sie wilde Fahrten oder angenehme Touren erleben können. Sie lieben das Abenteuer? Dann probieren Sie Downhill-Fahren aus. Die Strecken bieten Ihnen viel Wahlfreiheit und sorgen immer für Abwechslung. Bei Regen fühlen Sie den Matsch unter den Rädern und Ihre Glücksgefühle spritzen in die Höhe. Auch eine moderate Tour sorgt für Entspannung. Fahren Sie in unbekannte Gefilde und genießen Sie die Ruhe in der Natur, die gar nicht so still ist, wie Sie denken.

Kombinieren und ausprobieren

Eine Schiffstour mit anschließender Wanderung bringt Sie gleich auf zwei neue Wege. Vom Wasser aus sieht die Welt ganz anders aus. Steigen Sie an einem beliebigen Halteplatz aus und gehen Sie den Fluß entlang. Das Wasser bietet viel Erlebnis und Sie werden den Fluss des Lebens ganz neu spüren.

Traumhafte Entspannung

Individualität statt Mainstream – mit unerwartetem Ende ;-)

Wandern öffnet neue Horizonte. Letzte Woche habe ich eine Spontanwanderung unternommen, die mit etliche Kilometer an der Mosel entlang geführt hat. Anfänglich war es unangenehm, alleine zu laufen. Mit der Zeit stellte sich allerdings eine wohlige Ruhe und Ausgeglichenheit bei mir ein, die ich lange vermisst habe. Zwischendurch habe ich Rast gemacht und mir in einem kleinen Gasthaus eine Pause gegönnt. Sicher war ich anfänglich ein wenig überrascht, dass es nur zwei Speisen zur Auswahl gab. Doch das Käsebrot und das Wurstbrot haben so gut wie lange nicht geschmeckt. Sehr freundlich waren auch meine neuen Freunde, die sich frech an meinen Tisch gesetzt haben und unter mir Platz nahmen. Es waren Spatzen und Enten, die unbedingt meine Gesellschaft, besser mein Brot wollten. Ich habe einige Krümel auf und unter dem Tisch verteilt und schon hatte ich eine ganze Familie um mich gescharrt. Plötzlich versuchten die Enten meine Tasche zu durchwühlen und ich war als Stadtmensch ein wenig überfordert, als die Wirtin lachend über den Hof kam und meinte, dass das Elke und Paula seien. Paula sei die Jüngere Ente und Elke die Ältere. Die Wirtin hat sie als Küken gerettet und seitdem leben die beiden mit auf dem Hof. Die Zutraulichkeit der Tiere überraschte mich und ich kam mit der Wirtin ins Gespräch. Ich erfuhr, dass sie ein Zimmer anbietet, das über dem Kuhstall liegt. Spontan entschloss ich mich, eine Nacht auf dem Land zu verbringen. Vorher durfte ich aber noch einen Ausritt mit Peter machen. Das ist ein Esel, der an der auf dem Hof lebt. Diesen Tag und die folgende Nacht vergesse ich nicht, denn sie hat mir gezeigt, dass auch auf einer Wanderung immer wieder neue Dinge warte

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